Albert Schweitzer Leben und Wirken
Beate Lepper
Aus der Reihe “ Albert Schweitzer Leben und Wirken” gibt es nun das dritte Heft.
Lambarene - eine Reise durch Vergangenheit und Gegenwart berichtet vom aktuellen
Urwaldspital, macht aber auch Abstecher in die Vergangenheit des Spitals.
Reisende nach Lambarene haben ihre ganz persönlichen Erlebnisse, Beobachtungen und
Eindrücke geschildert.
Mit den Schilderungen von ehemaligen Mitarbeitern, die der Schweitzer - Literatur entnommen
wurden, konnten diese Berichte mit Fakten untermauert werden.
Der Vorsitzende der internationalen Schweitzer - Vereinigung (FISL) hat die Berichte mit
seinem Wissen und jahrelangen Erfahrungen aus Lambarene eindrucksvoll ergänzt.
Aktuelle Zahlen, Ausführungen über Geografie, Land und Leute, über das Leben im
Krankenhaus und im Krankendorf u. v. m. können Sie in der Broschüre erfahren. Die Fotos
wurden von den Reisenden zur Verfügung gestellt und zeigen anschaulich das Leben in
Lambarene. Ein lebendiges Lambarene wird geschildert, aber die Anfänge nicht vergessen.
Die Broschüre kann man für 5,00 Euro in der Gedenkstätte kaufen oder bestellen.
Albert Schweitzer - Impulse für ein wahrhaftiges Christentum
Wer sich auf die Suche begibt nach einem zeitgemäßen und der Wahrheit
verpflichteten Glauben, kann bei Albert Schweitzer fündig werden: In seinen
theologischen und philosophischen Arbeiten - nicht zuletzt auch in bisher
unveröffentlichten Briefen und Predigten - gibt er mit großer Offenheit Antworten
und Denkanstöße, die heute zu fruchtbaren Impulsen für das eigene Denken und
für den persönlichen Glauben werden können.
Mitverfasserin:
Dorothea Zager, *1959, ist Gemeindepfarrerin der Evangelischen Kirche in Hessen
und Nassau.
Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN 3-7887-1658-4
Ehrfurcht vor den Tieren
"Ehrfurcht vor den Tieren " von Albert Schweitzer
Herausgeber Erich Gräßer
Im MDR wurde Erich Gräßer vorgestellt.
In der WIKIPEDIA gibt es eine Kurzbiografie von Erich Gräßer.
Kurzbeschreibung
Albert Schweitzer gehört zu den wichtigsten Denkern der Tierschutzbewegung. Seine Lehre von der
Ehrfurcht vor dem Leben schließt den Respekt vor allen Tieren selbstverständlich ein. Die verstreuten
Texte Albert Schweitzers zur Tierethik in einem Band zu versammeln, war daher längst überfällig. Das
Buch enthält autobiographische Texte, in denen Schweitzer erzählt, wie er von Kindheit an für das Leiden
von Tieren sensibilisiert wurde oder wie in seinem Spital in Lambarene Affen, Gazellen, Pelikane und
andere Tiere als Gefährten und Patienten ernst genommen wurden. Den Mittelpunkt bilden philosophische,
theologische und kulturgeschichtliche Überlegungen zur Tierethik. Die von Erich Gräßer ausgewählten und
eingeleiteten Texte sprechen den Leser unmittelbar an. In einer Zeit, in der Massentötungen von Tieren an
der Tagesordnung sind, haben sie nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.
Erschienen: 08.2006
Aus der Reihe: «Beck Reihe»
ISBN-10:
3-406-54155-0
ISBN-13:
9783406541551
Herausgeber: Erich Grässer
Einband: kartoniert/broschiert
Sonstiges: 10 Abbildungen
Erschienen bei: C. H. Beck
Seitenzahl: 160
Sprache(n): Deutsch
Neue Hefte von Prof. Dr. Kegler
Wieder sind von Prof. Dr. Hartmut Kegler zwei Hefte erschienen, die sehr
beachtenswert sind.
„Das Suchen hat ein Ende- 95 Jahre Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene“
Hier gibt Prof. Dr. H. Kegler einen Überblick von der Idee Schweitzers, nach
Afrika zu gehen, von den Anfängen der Spitalgründung bis zur Gegenwart.
In erster Linie kommt Albert Schweitzer selbst zu Wort, aber auch viele
Mitstreiter Schweitzers werden zitiert.
12 Buchtitel sind im Heft als Fotos integriert. Viele Textpassagen sind diesen
Büchern entnommen.
Insgesamt eine gute Übersicht der Spitalarbeit von 1913 bis zur Gegenwart.
Der Arzt
Lothar Simmank
Der Arzt
Wie Albert Schweitzer Not linderte
120 Seiten, kartoniert
Euro 9,95/sFr 18,60/Euro (A) 10,40
ISBN 978-3-88981-238-4
www.wichern.de
Hier geht es zur Leseprobe
Lothar Simmank: Der Arzt
Autorenlesung auf CD
WichernHörporträt
Euro 9,95/sFr 18,60/Euro(A) 10,40 (empf. Preis)
IEhrfurcht vor dem Leben
Es ist fast zu viel für ein einziges Leben, was der Tropenarzt, evangelische Pfarrer, Philosoph und begnadete Organist Albert
Schweitzer (1875-1965) leistete. Der Pfarrerssohn aus dem Elsass startet eine vielversprechende wissenschaftliche Karriere
als Theologe, obwohl er auch Musikwissenschaftler hätte werden können. Doch mit dreißig Jahren beginnt er Medizin zu
studieren. Seine Berufung sieht er in Zentralafrika - er will sich als Arzt dem „unmittelbaren menschlichen Dienen“ weihen
und baut in Lambarene (Gabun) ein Urwaldhospital auf.
Zur weltbekannten Ikone wurde der Friedens-Nobelpreisträger mit Schnauzbart und Tropenhelm durch seine Lehre von der
„Ehrfurcht vor dem Leben“ und den Kampf gegen die Atombombe. Was trieb Albert Schweitzer an? Warum wurde er
gleichzeitig bewundert und belächelt? Die Biografie von Lothar Simmank sucht reportageartig nach den Spuren eines
großen Protestanten, der in das dritte Jahrtausend hinein wirkt.
Ein Lesebuch
Buchauszug von Harald
Steffahn
http://www.albert-schweitzer-
weimar.de/literatur/Buchauszu
ege.html
Von der christologischen Spekulation zur Nachfolge Jesu
Walter J. Hollenweger
Metanoia-Verlag
Jesus will freie, selbstbewusste Menschen schaffen – dieses Anliegen Jesu hat Albert Schweitzer oft betont.
Die vorliegende Publikation ist eine Nachschrift eines Vortrags, den der Autor in Freiburg im Breisgau
gehaltenen hat.
Ein Leser schreibt: «Schon lange habe ich nicht mehr solch Schwungvolles über den Theologen und
Urwalddoktor Albert Schweitzer gelesen. Ich empfehle diese Schrift allen, die an der Nachfolge Jesu
interessiert sind.»
Walter J. Hollenweger (Autor)
Professor Dr. Walter J. Hollenweger wurde 1927 in Antwerpen geboren. Der gelernte Bankangestellte wurde
vorerst Prediger in der Schweizerischen Pfingstmission. Um seine theologischen Kenntnisse zu vertiefen,
studierte er als Werkstudent Theologie in Zürich und Basel, arbeitete darauf als wissenschaftlicher Assistent
und promovierte 1965 in Theologie. Von 1965 bis 1971 war er Exekutivsekretär des Ökumenischen Rats der
Kirchen (ÖRK) in Genf und wurde dann zum Professor für Mission und Interkulturelle Theologie in Birmingham
berufen, wo er bis 1989 wirkte. Hollenweger ist Verfasser des «Friedensmahls» sowie zahlreicher «szenischer
und narrativer Exegesen». Er gilt insbesondere als Kenner der weltweiten Pfingstbewegung und hat rund 20
Bücher verfasst.
Jesus will freie, selbstbewusste Menschen schaffen
Peter Niederstein
Dieses Anliegen Jesu hat Albert Schweitzer oft betont. Nun publizierte Walter J. Hollenweger seinen im
November 2007 in Freiburg im Breisgau gehaltenen Vortrag zum Thema "Albert Schweitzer. Von der
christologischen Spekultation zur Nachfolge Jesu". Hollenweger, mit demich mich seit unserem gemeinsamen
Theologiestudium an der Universität Zürich rund 50 Jahre sinds her, verbunden fühle, sandte mir davon ein
Exemplar. Schon lange habe ich nicht mehr solch Schwungvolles über den Theologen und Urwalddoktor Albert
Schweitzer gelesen. Sich schwungvoll und allgemeinverständlich zuäussern, ist Hollenwegers Gabe, die ich in
persönlichen Gesprächen bis heute und in seinen zahlreichen Publikationen erlebt habe und erlebe. So
empfehle ich diese Schrift allen, die an der NachfolgeJesu interessiert sind.
Was da im Untertitel mit "christologischer Spekulation" angepeilt ist, meint die Sprüche dir
Glaubensbekenntnisse vom "`wahren Gott" und "wahren Menschen", die Schweitzer für unnötige Spekulativen
hielt. Sie seien sekundäre Spekulationen von Johannes undPaulus, die Jesus nicht gekannt hätten und ihre
eigenen Gedanken an die Person Jesus hefteten.
Heute, so Hollenweger, erwiese sich diese christologische Spekulation als Stolperstein für Juden, die erkannt
haben, dass Jesus ein frommer Jude war, für viele Muslime, die wissen dass Jesus im Koran eine wichtige
Rolle spielt und "für ehrliche Menschen, die gerne Jesus nachfolgen würden, aber das Geschwätz der Kirche
nicht mehr ertragen". Weiter zitiere ichHollenweger, weil ich es treffender nicht besser sagen kann:
«Mit der Betonung der Göttlichkeit Jesu hat die Kirche eine Barriere aufgestellt für den Glauben an diesen
Jesus. Darum haben viele von Ihnen Schwierigkeiten mit dem Christentum. Diese Schwierigkeit haben wir
Theologen und Kirchenführer produziert - unnötigerweise.
Was bleibt denn von Jesus wenn man mit Schweitzer die Göttlichkeit Jesu abstreift?
1. Es bleibt ein ausserordentlich transparenter Mensch der das tat, was er sagte.
2. Es bleibt ein Mensch der seine Botschaft in Gleichnissen - und nicht in Begriffen - kommunizierte und damit
die Zuhörer zum selbständigenUebersetzen auf ihre eigene Situation zwang.
3. Es bleibt ein Mensch, der jede Gewalt konsequent ablehnte und auch konsequent gewaltfrei lebte.
4. Es bleibt ein Mann, der einen erstaunlichen Umgang mit den Frauen vorlebte, vor allem wenn man ihn mit
der allgemeinen Verachtung der Frauen damals und vielleicht auch heute - zum Beispiel in der katholischen
Kirche vergleicht.
5. Es bleibt ein Mann,der durch seine integrative Kraft Kranke heilte, wenn auch einige der
Heilungsgeschichten übertrieben anmuten. Diese Heilungspraxis muss wieder Standard werden in unseren
Kirchen. Ansätze dazu sind vorhanden. Wir brauchen in der Liturgie mehr Handeln und weniger Reden.
6. Es bleibt eine erstaunlich scharfe Polemik am Klerus. 'Blinde Blindenleiter' werden sie genannt, weil sie das
Gegenteil von dem verkündigen, was sie glauben. Sie werden 'getünchte Gräber'genannt,aussen schön weiss
und innen stinkend von Leichengift. Parallelen zu heute können Sie selber ziehen.
Nach Albert Schweitzer sollen wir aufhören mit den unnützen Spekulationen und uns stattdessen der
Nachfolge Jesu befleissigen,"
Wie Schweitzer und andere die Nachfolge Jesu praktizierten zeigt Hollenweger an ausgewählten Beispielen.