In Berlin als Tochter von Harry Bresslau und Caroline Isay geboren
Umzug nach Strassburg, wo der Vater als Ordinarius für Mittelalterliche Geschichte tätig ist
Abschluss als Lehrerin für Höhere Mädchenschulen, Studium der Musik (Klavier und Gesang) am
Konservatorium Strassburg
Helene Bresslau lernt Albert Schweitzer bei der Hochzeit einer gemeinsamen Bekannten kennen
Beginn Studium der Kunstgeschichte und Geschichte
Beginn der intensiven Freundschaft mit Albert Schweitzer
Englandaufenthalt, arbeitet als Lehrerin und Erzieherin und als übersetzerin für Russisch
Dreimonatiger Krankenpflegekurs in Stettin, anschliessend mehrmonatiger Aufenthalt bei Verwandten in
Hamburg, beschäftigt sich mit Philosophie und Theologie
Hauptamtliche Waiseninspektorin im Gemeindewaisenamt der Stadt Strassburg
Schweitzer teilt ihr seinen Entschluss mit, als Arzt nach Afrika zu gehen
Gründung des Mütterheims für ledige Mütter in Strassburg
Helene Bresslau beginnt eine Krankenschwestern-Ausbildung in Frankfurt am Main
Heirat mit Albert Schweitzer
Helene Schweitzer-Bresslau baut mit Schweitzer das Spital
Rückführung als Internierte nach Frankreich in schlechtem Gesundheitszustand
Geburt der Tochter Rhena am 44. Geburtstag ihres Vaters
Ausbruch der Tuberkulose, die eine Rückkehr nach Lambarene unmöglicht macht.
Aufenthalt in Königsfeld, Schwarzwald, wo Albert Schweitzer ein Haus bauen liess
Fahrt in Begleitung von Albert Schweitzer und Marie Secretan nach Lambarene. Schwere Fieberschübe
zwingen sie jedoch, im April 1930 nach Europa zurückzukehren
Neunmonatiger Aufenthalt im Sanatorium von Dr. Max Gerson in Kassel
Wohnsitz mit Rhena in Lausanne, da Helene wegen ihrer jüdischen Herkunft eine Verfolgung durch die
Nationalsozialisten in Deutschland droht
Umzug mit Rhena nach New York
Achtwöchige Promotiontour in den USA zu Gunsten von Lambarene. Es ist ihr zu verdanken, dass Amerika
das Spital kennt und während des Krieges Medikamente ins Spital schickt.
Flucht aus Paris zusammen mit Rhena und ihrer Familie in den unbesetzten Süden Frankreichs
Helene Schweitzer-Bresslau erreicht Lambarene auf einem abenteuerlichen Weg über Portugal und Angola
um an der Seite ihres Mannes zu sein.
Helene Schweitzer-Bresslau begleitet Albert Schweitzer in die USA zur Gedenkrede zum 200. Geburtstag von
Goethe.
Begleitet ihren Mann nach Oslo zur Entgegennahme des Friedensnobelpreises
Letzter Besuch in Lambarene (Bis 23. Mai 1957)
Helene Schweitzer-Bresslau stirbt in Zürich. Ihre Asche wird in Lambarene beigesetzt.