Albert Schweitzer
Lebenslauf, Sein Entschluß, Stufenprogramm der Schule, Links

Seit 1972 trägt unsere Schule seinen Namen.

Theologe, Philosoph, Arzt u. Organist, Baumeister

geboren1875, gestorben 1965 .


Lebenslauf

1875 14. Januar Geburt in Kaysersberg im Oberelsass
Anfangs Juli Umzug der Familie Schweitzer nach Günsbach
1893 Studium der Theologie und der
Philosophie, dazu Musiktheorie
1898 1. theologisches Examen, Musikunterricht bei Charles Marie Widor
1899 Doktor der Philosophie
1900 Doktor der Theologie
1902 Professor der Theologie in Strassburg
1903 Direktor des Stifts St. Thomas
1905 Beginn des Medizinstudiums
1912 Heirat mit Helene Bresslau
1913 Doktor der Medizin. Ausreise nach Lambarene
1914 Internierung in Lambarene
1915 Er findet den Ausdruck "Ehrfurcht vor dem Leben"
1918 Rückkehr ins Elsass
1924 Rückkehr nach Lambarene
1927 Verlegung des Spitals
1928 Goethe-Preis der Stadt Frankfurt a.M.
1949 Reise nach Amerika
1953 Friedens-Nobelpreis fuer 1952
1965 4. September: Tod in Lambarene

So kennen wir ihn,
mit Vatermörder und Tropenhelm

Albert Schweitzer beim Bau seines Krankendorfes

 

Sein Entschluß, nach Afrika zu gehen

Der Name Albert Schweitzer hat auch noch 25 Jahre nach dem Tod seines Trägers einen hohen Bekanntheitsgrad. Nicht nur als "Urwalddoktor" in Lambarene und kompromißloser Verfechter einer Menschen, Tiere und Pflanzen umschließenden "Ehrfurcht vor dem Leben" ist er in Erinnerung, sondern auch als Theologe (1906 veröffentlicht er ein wichtiges Buch zur Leben-Jesu-Forschung), als Philosoph, als Orgelinterpret und Bachbiograph, als Friedensnobelpreisträger (1952) und Friedenskämpfer (1957/58 Programmatische Rundfunkappelle gegen Atomwaffenversuche und atomare Bedrohung).
Rede in Oslo Das alles fügt sich nicht bruchlos ineinander. Den nachhaltigsten Einschnitt bringt der Herbst des Jahres 1904. Der Hochschullehrer und Direktor des Theologischen Studienstiftes zu St. Thomas in Straßburg liest den werbenden Aufruf der Pariser Missionsgesellschaft zur Unterstützung ihrer Arbeit in Zentralafrika. Er beschließt, diesem "Ruf' zu folgen und durch ein Medizinstudium dafür die fachlichen Voraussetzungen zu schaffen. "Arzt wollte ich werden, um ohne irgendein Reden wirken zu können. Jahrelang hatte ich mich in Worten ausgegeben. Mit Freudigkeit hatte ich im Beruf des theologischen Lehrers und Predigers gestanden. Das neue Tun aber konnte ich mir nicht als ein Reden von der Religion der Liebe, sondern nur als ein reines Verwirklichen derselben vorstellen"

  Stufenprogramm für Grund- und Förderschulen
Viele Lehrer und Erzieher  bemühen sich, das Lebenswerk Albert
Schweitzers an  Kinder und Schüler heranzuführen.
Es gibt viele  Möglichkeiten in den verschiedensten Fächern, das
Werk Schweitzers lebendig werden zu lassen und Werte zu
vermitteln. 
Dieses Stufenprogramm wird an der Albert-Schweitzer
Förderschule für Lernbehinderte in Guben schon viele Jahre
erfolgreich erprobt.
Die Lernfächer Deutsch und Heimatkunde sind besonders dafür
geeignet.
Klasse 1/2
  • Albert Schweitzer war Arzt.
  • Er half den kranken und armen Menschen.
  • Er baute für sie ein Krankenhaus in einem anderen Land.
  • Er liebte die Tiere und schützte sie.
  • Er wurde sehr alt .
  • Unsere Schule trägt seinen Namen.
    
    
Lebenspraktischer Bezug/ Bewährungsfelder
- Wir helfen uns gegenseitigt.
- Wir schützen Tiere und Pflanzen.
- Wir gestalten eine Albert-Schweitzer-Wandzeitung.

Klasse 3
  • Er hat am 14. Januar Geburtstag.
  • Er war Arzt und Musiker. Er spielte Orgel.
  • In Afrika baute er ein Krankenhaus.
  • Er setzte sich für den Frieden ein.
  • Er setzte sich für andere Menschen ein und half, wo er nur
    konnte.
    
Lebenspraktischer Bezug/ Bewährungsfelder
- Wir wollen so fleißig sein wie er.
- Wir quälen keine Tiere.
- Wir helfen mit unseren Sprenden den Kranken im Hospital.

Klasse 4/5

  • Geburtsjahr 1875 , Todesjahr 1965
  • Aus seiner Jugend / vom Schulbesuch
  • Verhältnisse im Elternhaus
  • Sein Verhältnis zu anderen Menschen und zu den Tieren
  • Er war fleißig, lernte Sprachen. das Orgelspiel und studierte
  • Theologie und Medizin.
  • Das Krankenhaus im Lambarene in Afrika erwarb er von seinem 
  • Geld, das er durch Konzerte verdiente.
  • Viele Menschen in der Welt halfen ihm mit Spenden.
  • Er kämpfte für die Erhaltung des Friedens (erhielt eine hohe
  • Auszeichnung).
    
    
Lebenspraktischer Bezug/ Bewährungsfelder
- Wir fertigen alle Hausaufgaben ordentlich an, arbeiten im
  Unterricht gut mit, damit auch wir viel wissen und können.
- Wir unterstützen das Werk Albert Schweitzers, spenden und
  helfen so wie er.
- Wir lernen von ihm.
- Wir wollen auch immer eine hohe Einsatzbereitschaft zeigen.

 Klasse 6/7
  • Sein Drang, viel zu lernen
  • Studien: Theologie, Medizin, Musik, Philosophie
  • Den wesentlichen Inhalt einiger  seiner Bücher:
  •  "Aus meiner Kindheit"
  •  "Im Urwaldhospital"
  •  Ein Buch über den Orgelbau
  •  Aufsätze, um die Menschen vor einem Atomkrieg zu warnen
  • Schweitzers Achtung vor dem Leben der Pflanzen, Tiere und
  • Menschen
  • Das Hospital in der Gegenwart
    
    
Lebenspraktischer Bezug/ Bewährungsfelder
- Wie er, immer danach streben, viel zulernen, aufmerksam im
  Unterricht zu sein, alle übertragenen Aufgaben in der Schule
  und im Elternhaus gewissenhaft auszuführen
- Überall helfen, wo Hilfe nötig ist
- Achtung vor dem Leben durch richtiges Verhalten im Leben

 Klasse 8/9

  • Albert Schweitzers Achtung vor dem Leben und sein Wille, immer
    danach zu handeln
  • Lambarene - geographische Lage
  •  politische Situation
  • Sein Bemühen, die Unwissenheit und den Aberglauben unter der 
    dortigen Bevölkerung zu mindern
  • Seine Appelle an die Menschheit
  • Die Ehrung mit dem Friedensnobelpreis
    
    
Lebenspraktischer Bezug/ Bewährungsfelder
- Albert Schweitzer war ein gebildeter Mensch.
- Wir erfüllen alle Lernaufgaben gewissenhaft.
- Wir üben täglich zu Hause, umWissen zu erwerben.
- Wir sind höflich und hilfsbereit, dann achtet man uns auch.
- Wir erhalten unsere Umwelt, indem wir keine Pflanzen ver-
  nichten, Wälder, Wiesen, Felder, Seen und Flüsse nicht be-
  schmutzen.
- Wir leisten unseren Beitrag zum Schutz der Tiere.
- Durch unsere Spenden  unterstützen wir das Hospital in
Lambarene.
Klaus-Dieter Voigt
 

 

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AISL

Neu:
Ein großes Projekt in Amerika
Da muss man einfach hinschauen.
http://www.spaceformusic.com/symposium2000

In der Schweiz gibt es ein interessantes Projekt, das Forum Albert Schweitzer unter der Leitung der Fotografin Frau Lily Huber

http://www.forasa.ch/

Professor Dr.Claus Günzler arbeitet  an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe und leitet dort das Hogetische Institut.
Zu den Arbeitsbereichen gehört auch die Albert -Schweitzer- Forschung.
www.ph-karlsruhe.de/PH/FAK1/HODEGET/hi01.html

 


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